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Nicht alle Lederknöpfe stammen von Tieren

Nicht alle Lederknöpfe stammen von Tieren

Lederknöpfe ziehen den Blick auf sich

Von rustikal, natürlich, über elegant und edel: Lederknöpfe existieren in vielen erdenklichen Varianten und dank der unendlichen Verarbeitungsmethoden bleibt kein Wunsch offen. Wie werden einfache Sakkos, unifarbene Pullover oder altmodische Jacken zu echten Einzelstücken, die so individuell sind wie der Besitzer? Lederknöpfe sind sehr individuell, robust und ziehen jeden Blick auf sich. An der richtigen Stelle platziert, werden Jacken auffällig oder Blazer dezent aufgewertet. Auch ein altes Hemd wird durch Manschettenknöpfe in Leder-Optik unverwechselbar verziert.

Braun-Nuancen für den besonderen Charme

Lederknöpfe eignen sich für die unterschiedlichsten Anlässe und waren schon immer eine feste Größe in der Knopfwelt. Kein anderes Material verleiht den Knöpfen bereits bei der Verarbeitung so viel Einzigartiges. Obwohl sie im Grunde genommen alle in Braun-Nuancen daherkommen und wenig Variation aufgrund der Farbe besitzen, haben sie doch viele kleine Unterschiede, die jeden Knopf zu etwas Besonderem macht. Sogar Knöpfe aus der gleichen Produktionscharge besitzen feine Abweichungen voneinander und verleihen jedem Knopf so ihren eigenen Charme.

Atmungsaktive Eigenschaften für mehr Tragekomfort

Kein Rohstoff ist von Natur aus so edel und langlebig wie Leder. Dieser natürliche Rohstoff kommt heutzutage hauptsächlich bei Schuhen, Möbeln, Taschen oder Gürteln zum Einsatz. Dabei hat Leder viele Vorteile: Es hält warm, ist strapazierfähig und alterungsbeständig. Es nimmt sogar bis zu 30 % Wasser auf, ohne nass zu wirken. Gleichzeitig wird die Feuchtigkeit von innen nach außen abgegeben. Die Atmungsaktivität von Leder ist auf diese Eigenschaft zurückzuführen. Aber auch beim Tragekomfort gibt es so gut wie keine Alternativen.

Leder als Nebenprodukt der Lebensmittelindustrie

Neben Pelzen wurde Leder bereits in der Steinzeit für Kleider und Decken verwendet. Bei der Herstellung dieses Naturprodukts kann im Grunde genommen jede tierische Haut benutzt werden. Hauptsächlich stammen der Großteil der heutigen Lederhäute von Schafen, Rindern, Ziegen oder Schweinen ab. Dabei werden die Tiere nicht nur ausschließlich aufgrund ihrer Häute gezüchtet. Leder ist eher ein Nebenprodukt der Lebensmittelindustrie. Wer aus ethischen Gründen komplett auf dieses Naturprodukt verzichten möchte, erfährt heutzutage eine erstaunliche Anzahl an Alternativen. So gibt es bereits viele Ersatzstoffe, die mindestens genauso gut funktionieren wie das Originalprodukt. Lisa hat in ihrem Blog mehrere Artikel über die veganen Alternativen zu Leder verfasst, die wirklich lesenswert und interessant sind.

Mit Lederbändern verflochten

Lederknöpfe gibt es in allen erdenklichen Formen und Gestalten. Ob rund, dreieckig, viereckig oder als Kugel: Lederknöpfe eignen sich aufgrund dessen nicht nur für Kleider, sondern finden auch regelmäßig Anwendung an Puppen, Rucksäcken oder Truhen. Die Oberfläche von Lederknöpfen ist meist uneben, strukturiert oder meliert. Auf der Rückseite befindet sich in 99 % der Knöpfe aus Leder eine Öse zum Annähen. 1 % der heute existierenden Knöpfe aus diesem Produkt haben tatsächlich vier Löcher und sind flach. Die klassische Variante ist aus übereinander liegenden Bändern miteinander verflochten und bildet das typische Aussehen der Einschlagkanten von Lederknöpfen. Üblicherweise werden für diesen Look vier Lederbänder verwendet. Es existieren aber auch interessante Designs aus sechs Bändern.

Probiere Dich selbst in Lederknöpfen

Falls Du Dir Lederknöpfe selber herstellen möchtest, ist dies gar nicht so schwierig. Im Grunde genommen ist die Verarbeitung von Leder zum Nähen und Basteln unkompliziert. Für den Anfang ist die Arbeit mit Glattleder am einfachsten. Bei Rauhleder ist zusätzlich die Streichrichtung wichtig. Zudem darf in keinen Fällen das Rauhleder Wasserflecken abkriegen. Im Gegensatz zu den meisten Stoffen dürfen Steck-Nadeln nicht verwendet werden, da jede Einstichstelle auf Leder für immer sichtbar bleibt. Auch für die Nähmaschine gibt es spezielle Ledernadeln. Sollten Du Deine selbstgemachten Lederknöpfe häufig in der Waschmaschine waschen, solltest Du diesen Umstand bereits bei der Knopfherstellung berücksichtigen und Leder verwenden, das bei niedrigen Temperaturen und Waschlauge nicht beschädigt wird.

Dies ist der 6. Teil unserer Knopf-Reihe. In Teil 1 haben wir unsere Knopf-Liebe in einem Gedicht auszudrücken versucht. Im 2. Teil versuchten wir den Erfinder des Knopfes ausfindig zu machen. Dem 3. Teil widmeten wir den Kopfmachern. Um Knopf-Trends aus der Vergangenheit ging es im 4. Teil. In Teil 5 unserer Knopf-Reihe haben wir uns bereits Glasknöpfe genauer angeschaut.

Falls Du jetzt Lust bekommen hast, mit einem neuen DIY-Projekt anzufangen: In unserem Shop haben wir das passende Material für die nächste Bastel-Session! Wir wünschen Dir viel Spaß und Neugier!

P.S.: Schau mal bei Pinterest oder Instagram nach, was andere Gleichgesinnte mit unseren tailorcrate-Materialien gemacht haben! Dabei kannst Du Dich für Dein nächstes Projekt inspirieren lassen.

 

Dein tailorcrate Team aus Braunschweig!

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