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Wer hat den Knopf erfunden und wird dieser auch Glück bringen?

Wer hat den Knopf erfunden und wird dieser auch Glück bringen?

Vom Ästchen zum heutigen Knopf

Zusammengedrückte Knospe – In etwa so heißt der ursprüngliche Name des Knopfes bei seiner damaligen Entstehung. Der genaue Zeitpunkt seiner Erfindung kann heute nicht mehr festgestellt werden. Aus diesem Grund ist der genaue Ursprung des Knopfes bis heute unklar. Eines ist wissen wir: Schon immer mussten Stoffstücke zusammengehalten werden. Dies galt sogar schon zu der Zeit, als die Menschen noch Felle um die Schultern trugen. Der Knopf war damals eine Art Verschluss wie wir ihn heute als Knopf-Knebel kennen. Der Knebel bestand damals aus einem Stück Holz und einem Stückchen Stoff als Schlaufe. Irgendwann wurde das Holzstückchen an den Stoff festgenäht und wurde immer runder: Der eigentliche Knopf – wie wir ihn heute kennen – war geboren.

Vielfalt an Berufen beteiligt

Genau genommen ist jeder einzelne Knopf auf diesem Planeten ein regelrechtes Miniatur-Kunstwerk. Jahrhundertelang wurden mit handwerklichem Können und viel Geschick viele verschiedene, bunte und ausgefallene Knöpfe gestaltet. Bei der Knopf-Herstellung sind viele Menschen beteiligt und es gibt sogar heutzutage noch eine ganze Schar an Berufen, die sich ganz den runden Verschlüssen widmen: Knopf-Designer, Knopf-Entwickler, Knopf-Einkäufer oder der Knopf-Produzent.

Der Knopf bestimmt den Träger

In den Jahrhunderten vor unserer Zeit wurde der Knopf als eines der wichtigsten Bestandteile von Kleidung geschätzt. Nichts ging ohne den Knopf. Er hielt Kleiderstücke zusammen, so dass nie Gefahr bestand, dass plötzlich auf offener Straße die Stoff-Hüllen herunterfielen. Sie waren aber nicht nur funktionale Kleider-Verschlüsse, sondern immer auch Schmuck- und Gestaltungs-Accessoire. Knöpfe verleihen jedem Träger große Individualität, betonen den eigenen Stil und sorgen für genau den richtigen Blickfang. Neben Broschen und Ketten zeigt die Vielfalt und Anzahl an Knöpfen, wie reich der jeweilige Besitzer ist. Je mehr die Kleidung funkelt, desto wohlhabender ist der Träger. So war damals die Regel. Aber Knöpfe waren und sind noch immer ein Statussymbol und lassen Rückschlüsse auf die Herkunft der Besitzers zu. So zeigten Knöpfe, aus welchem Haus jemand kam. Knöpfe zeigen aber auch, welchem Beruf der Träger angehört. Uniformen wurden damals wie heute mit Knöpfen verziert. Je höher der Rang, desto filigraner sehen die Verschlüsse aus.

Prunk und Glücksbringer

Aber auch die Religion hat einen Einfluss auf den Träger eines Knopfes. In einigen Religionsgemeinschaften ist es nicht gestattet, Knöpfe zu tragen. Dies wird damit begründet, dass Knöpfe als reines Zier-Objekt getragen werden und damit überflüssig an der Kleidung sind. Es gibt aber auch Kulturen, in denen Knöpfe als wahre Glücksbringer gesehen werden. Aufgrund dessen gibt es in diesen Kulturen auch unzählige Redensarten, Volksweisheiten und Brauchtümer rund um den Knopf.

Aus jedem erdenklichem Material hergestellt

Die Vielfalt an Knöpfen entsteht durch ihre vielen verschiedenen Ausgangswerkstoffen. Knöpfe wurden und werden noch immer aus den verschiedensten Materialien hergestellt: Perlmutt, Hirschhorn, Holz, Metall, Leder, Bambus, Steinnuss, Metall, Glas, Stoffüberzügen oder Kunststoff. Die Vielfalt an Knöpfen hängt aber auch von ihrer sehr aufwendigen Weiterverarbeitung ab. So können Knöpfe nach der Herstellung poliert, mattiert, graviert, verziert oder mit anderen Oberflächenbehandlungen bearbeitet werden. Diese Weiterverarbeitungen sind teilweise aufwendiger und teurer als die reine Herstellung der Knöpfe.

Regine hat übrigens auch einen interessanten Artikel über die Zeitreise des Knopfes geschrieben, der sehr ausführlich die Geschichte des Knopfes betrachtet.

Dieser Artikel ist der 2. Teil unserer Knopf-Reihe. In Teil 1 haben wir unsere Knopf-Liebe in einem Gedicht auszudrücken versucht. Dem 3. Teil widmeten wir den Kopfmachern. Um Knopf-Trends aus der Vergangenheit ging es im 4. Teil. In Teil 5 unserer Knopf-Reihe haben wir uns bereits Glasknöpfe genauer angeschaut.

Falls Du jetzt Lust bekommen hast, mit den Knöpfen aus Deiner Knopf-Sammlung ein neues DIY-Projekt anzufangen: In unserem Shop haben wir das passende Material für die nächste Bastel-Session! Wir wünschen Dir viel Spaß und Neugier!

P.S.: Schau mal bei Pinterest oder Instagram nach, was andere Gleichgesinnte mit unseren tailorcrate-Materialien gemacht haben! Dabei kannst Du Dich für Dein nächstes DIY-Projekt inspirieren lassen.

 

Dein tailorcrate Team aus Braunschweig!

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